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K+S-Aktie: Konzernergebnis von schwachem Salzgeschäft belastet 10.05.2012
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Thorsten Strauß, Analyst der Nord LB, sehen die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88) weiterhin als Kauf.
Der im ersten Quartal 2012 um 12% auf 1,4 Mrd. EUR zurückgefallene Umsatz sei auf einen Rückgang der Absatzmengen um 17,6% zurückzuführen, der durch höhere Preise und positive Wechselkurseinflüsse habe nicht kompensiert werden können. Deutlich rückläufig seien das EBITDA mit -21% auf 337 Mio. EUR, das operative Ergebnis mit -24% auf 281 Mio. EUR sowie das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter mit -28% auf 212 Mio. EUR gewesen. Die schwächeren Zahlen seien vor allem eine Folge des Salzgeschäftes, bei dem die Nachfrage (witterungsbedingt) außerordentlich schwach gewesen sei. Im Segment der Kali- und Magnesium-Produkte hätten höhere Preise und bessere Wechselkursrelationen die Absatzrückgänge kompensieren können. Umsatzzuwächse durch höhere Preise und steigende Mengen seien beim Geschäft mit Stickstoffdüngemitteln zu verzeichnen.
Die Einschätzung mit einem gegenüber dem Vorjahr stabilen Umsatz 2012 und leicht rückläufiger Ergebnisse, die indes die Zahlung einer mindestens stabilen Dividende zulassen sollten, sei vom Management bestätigt worden. Für das in Q1 schlechtere Salzgeschäft sei der Ausblick zurückhaltender ausgefallen und es werde hier mit einem stark verschlechterten Ergebnis gerechnet.
Nach Einschätzung der Analysten sei das im Vergleich mit einem starken Vorjahresquartal außergewöhnlich schwache Salzgeschäft nicht überraschend, wohl aber unterschätzt worden. Von dem von Belebungstendenzen gekennzeichneten Düngemittelgeschäft zeige man sich erfreut. Zudem sei die Unsicherheit über den Verbleib des Geschäfts mit Stickstoffdünger durch den angekündigten Verkauf an EuroChem entfallen.
Die Analysten der Nord LB bleiben angesichts der längerfristigen Trends wie Demografie und Nahrungsmittelbedarf, bei ihrer Einschätzung "kaufen" für die Aktie von K+S. Das Kursziel habe man von 47,50 EUR auf 45 EUR angepasst. (Analyse vom 09.05.2012) (10.05.2012/ac/a/d)
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